Edgar Moreau - Offenbach/Gulda: Cellokonzerte CD NEU OVP

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Beschreibung

Cello-Feuerwerk zwischen Jazzrock und Champagnerlaune: Edgar Moreau spielt Konzerte von Offenbach und Gulda

Wenn die Musikwelt im Juni 2019 den 200. Geburtstag von Jacques Offenbach feiert, dann gedenkt man des Erfinders der Operette, des Satirikers, der im französischen Second Empire der Gesellschaft spöttisch den Spiegel vorgehalten hat. Doch abseits solcher Operettenhits wie Orpheus in der Unterwelt oder Pariser Leben war Offenbach auch der Schöpfer eines äußerst reizvollen Konzertes für Violoncello und Orchester. Der Cellist Egdar Moreau und das Orchester Les Forces Majeures unter Raphaël Merlin präsentieren diese fast vergessene Perle nun an der Seite einer anderen Repertoire-Legende: Friedrich Guldas Cellokonzert von 1980.

Sie lebten in verschiedenen Jahrhunderten, aber die spöttische Grundhaltung haben Offenbach und Gulda gemeinsam. Gulda, eigentlich als Pianist bekannt und in späteren Jahren immer mehr als Provokateur berühmt, verband in seinem Konzert für Cello, Blasorchester und Band von 1980 Klassik mit Jazzrock, alpenländischer Volksmusik und vielen perfekt platzierten ‚U-Musik‘-Einschlägen. Mit schnippischem Lächeln brachte er auf die Klassik-Bühne, was dort nach Meinung vieler nichts verloren hat – und schuf prompt ein bis heute berüchtigtes Skandalwerk. Offenbach hatte in seiner Jugend seine Musikerlaufbahn als Cellist begonnen. Um seine Künste angemessen zu inszenieren komponierte er mit Ende zwanzig im Jahre 1847 sein einziges Cello-Konzert für sich selbst. Lange vor den Erfolgen in der Operettengattung trägt es bereits die typische Handschrift des gebürtigen Kölners und Wahlfranzosen – so etwa in der von einer Trommel begleiteten Kadenz und im mitreißenden Tonfall des Finales.


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